Fachbegriffe

Anlagenverluste

Die Anlagenverluste umfassen die Verluste bei der Erzeugung (Abgasverlust), ggf. Speicherung (Abgabe von Wärme durch einen Speicher), Verteilung (Leitungsverlust durch ungedämmt bzw. schlecht gedämmt Leitungen und Abgabe (Verluste durch mangelnde Regelung) bei der Wärmeerzeugung.
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Amortisation

Deckung der aufgewendeten Investitionskosten für ein Maßnahmepaket durch deren Einsparung. Sollte unter Berücksichtigung der Preissteigerung und der Kapitalverzinsung errechnet werden.
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A/V-Verhältnis auch Hüllflächenfaktor

Verhältnis der wärmeübertragenden Umfassungsfläche (A) zu hiervon eingeschlossenen beheizten Bauwerksvolumen (V) [m-1]. Der Hüllflächenfaktor ist das Maß der Kompaktheit und lässt erst eine Zuordnung der Ergebnisse zu den Grenzwerten des Jahresprimärenergiebedarfes und des Transmissionswärmeverlustes zu. Gebildet wird der Hüllflächenfaktor durch den Quotient aus der Summe der Hüllfläche und dem Gebäudevolumen.
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Beaufort



Windstärke nach Beaufort (-)Pos.BezeichnungWindgeschwindigkeit (m/s)Beschreibung
0stillkleiner als 0,45Windstille, Rauch steigt senkrecht empor
1leiser Zug0,45 bis 1,34Windrichtung nur durch Zug von Rauch; nicht durch Windfahne angezeigt
2leichte Brise1,8 bis 3,1Wind im Gesicht fühlbar; Blätter säuseln, Windfahne bewegt sich
3schwache Brise3,6 bis 5,4Blätter und dünne Zweige bewegen sich; Wind streckt einen Wimpel
4mäßige Brise5,8 bis 8hebt Staub und loses Papier, bewegt Zweige und dünne Äste
5frische Brise8,5 bis 10,7kleine Laubblätter beginnen zu schwanken; auf Seen bilden sich Schaumköpfe
6starker Wind11,2 bis 13,9starke Äste in Bewegung; Pfeifen in Telegraphenleitungen; Regenschirm schwierig zu benutzen
7steifer Wind14,3 bis 17ganze Bäume in Bewegung; fühlbare Hemmung beim Gehen gegen den Wind
8stürmischer Wind17,4 bis 20,6Bricht Zweige von den Bäumen; erschwert erheblich das Gehen


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Bereitschaftsverluste

Beim Aufheizen eines kalten und beim Abkühlen eines Kessels auftretende Verluste. Reduzierbar durch hohe Brennerlaufzeiten. Einfluss auf die Verluste hat auch die Bauart (relative Bereitschaftsverluste).
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Blower-Door

Blower-Door ist eine in vielen Ländern anerkannte Anlage, um Luftdurchlässigkeitsmessungen an der Gebäudehülle durchzuführen. Die Anlage enthält zum Türeinbau des Gebläses, sie so verstellbar ist, dass sie in üblich Türöffnungen passt. Das Gebläse sollte einen drehzahlsteuerbaren Motor aufweisen, so dass die erforderlichen Volumenströme eingestellt werden können.
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Brennwertkessel

Durch einen zweiten Wärmetauscher entzieht ein Brennwertkessel dem wasserdampfhaltigen Abgas durch Kondensation Wärme, Dadurch wird über den Heizwert eines Brennstoffes hinausgehende Energie genutzt und die Abgase auf niedrige Temperaturen gebracht. Diese Technik stellt besonders hohe Ansprüche an den Schornstein. Gegebenfalls ist eine Neutralisation des Kondensats erforderlich.
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Dampfbremse

Sinnvoller als Dampfsperren sind Dampfbremsen. Dampfbremsen sind Baustoffschichten mit einer dampfdiffusionsäquivalenten Luftschichtdicke mit mehr als 5 m. Dampfbremsen können als regulative Schicht eingesetzt werden und reduziert den Wasserdampfeintrag auf ein verträgliches Maß. Die Dampfbremse ist in der Art zu bemessen, dass die in die Konstruktion eingetragene Wasserdampfmasse die zulässigen Höchstwerte für die Verdunstungsphase und die feuchtebedingte Massenzunahme der Bauteilschichten aus Holz oder Holzbauteilen nicht überschritten wird.
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Dampfbremse, intelligent

Feuchteadaptive Folien aus Polyamid können bei Änderungen der Luftfeuchte den Sd-Wert in den Grenzen von 1 bis 5 m anpassen. Dadurch verhindert sie das Eindringen von Wasserdampf im Winter, ohne den Austrocknungsprozess im Sommer zu behindern. Auf Einhaltung der Verarbeitungslinien ist unbedingt zu achten, da die Verarbeitung der Folie durch ihre feuchtebedingten Längenänderungseigenschaften besondere Aufmerksamkeit zukommt.
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Dampfsperre

Bauteilschichten, die eine diffusionsäquivalente Luftschichtdicke von mehr als Sd = 100 m aufweisen, werden als Dampfsperren bezeichnet. Sie bestehen meist aus Kunststofffolien sehr dünner Materialstärke um 0,05 mm. Dampfsperren sollten nur im „Notfall“ eingesetzt werden. Dampfsperren erfordern beim Einbau und bei der Nutzung des Gebäudes ein Höchstmaß an fachlicher Kompetenz, dienen Sie doch dazu, eine eigentlich untaugliche Konstruktion durch Abschottung von Wasserdampfdiffusion noch nutzbarer zu machen.



Probleme von Dampfsperren: -schon kleinste Verarbeitungsfehler oder Fehlstellen in der Dampfsperre haben Tauwasserbildung in der Konstruktion/Feuchteschäden zur Folge. –Baustoffe werden ihrer natürlichen und regulativen Funktion hinsichtlich ihrer Wasserdampfdiffusion und damit ihres Beitrages zum Raumklima vollständig beraubt. –sämtliche im Raum anfallende Feuchte muß durch Lüftung abtransportiert werden. Unterbleibt richtiges Lüften, sind Schäden vorprogrammiert.
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Emissionen

Bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehende Schadstoffe und –gase, die durch Schornsteine und Abgasrohre an die Außenlust abgegeben werden und die Luft verunreinigen. Beim Hausbrand sind dies Wesentliche CO2, SO2, NOX und Stäube.
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Endenergie

Die Endenergie bezeichnet die tatsächlich benötigte Energie zum Heizen und zur Bereitstellung des Warmwassers. Mit einbezogen werden die Verluste durch die Bereitstellung, Speicherung, Verteilung und Übergabe der Energie.
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Energiekennzahlen

Vergleichsgröße zur Bezifferung des Energieverbrauchs bei Gebäuden. Hierunter wird die Energiemenge verstanden, die im Laufe eines Jahres für die Beheizung eines Quadratmeters Wohnfläche verbraucht wird. Bei Einfamilienhäusern liegt die Energiekennzahl zwischen 100 und 300 KWh/m², möglich sind Werte um 50 KWh/m² (Niedrigenergiehaus). Bei Mehrfamilienhäusern sind die Werte wegen günstigerem Volumen/Hüllflächen-Verhältnis um etwa 40 % niedriger.
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EnEV

Energieeinsparverordnung
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Heizwärmebedarf

Dieser Wert bezeichnet die benötigte Energie zum Heizen des Gebäudes (beheizbare Fläche). Hierbei werden die Verluste durch die Außenwände, Fenster, Dach und Keller sowie die Gewinne durch Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und elektrischer Geräte mit einbezogen.
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Hydraulischer Abgleich

wasserseitige Abstimmung des Heizungssystems, um strömungstechnisch ungünstige Stellen zu vermeiden.
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Innenraumklima

Zur Empfindung eines behaglichen Innenraumklimas besteht ein Zusammenhang zwischen Oberflächentemperatur und Raumlufttemperatur. Der Mensch empfinget Temperaturen zwischen 20 und 24°C als behaglich. Dabei sollten die Oberflächentemperatur der Umfassungswände die Raumlufttemperatur nicht um mehr als 3 bis 4 Kelvin differieren. Neben der Raumlufttemperatur hat auch der Feuchtegehalt der Innenraumluft Einfluss auf die Behaglichkeit. Eine Luftfeuchtigkeit über 70 % und unter 40 % werden als unangenehm empfunden. Anzustreben sind die Werte zwischen 40 % bis 70 % relativer Luftfeuchte bei Temperaturen zwischen 18—24°C.
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Interne Wärmegewinne

Im Inneren der Gebäude entsteht durch Personen, elektrisches Licht, Elektrogeräte usw. Wärme, die ebenfalls bei der Ermittlung des Heizwärmebedarfs in der Energiebilanz angesetzt werden kann.
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Jahresnutzungsgrad

Er sagt aus, wie stark die Heizanlage ausgelastet ist. Ein gut ausgelastetes System arbeitet wesentlich wirtschaftlicher. Schlechte Nutzungsgrade kommen durch Überdimensionierung zustande.
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Kapitalwert

Angenommener Geldwert, der zu Beginn der Maßnahme aufzuwenden wäre, um die Maßnahme abzüglich der Energieeinsparung unter Berücksichtigung der Zinsen durchzuführen. Ein positiver Kapitalwert entspricht einem finanziellen Gewinn über die Nutzungszeit.
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Kerndämmung

Wird der Raum zwischen Innen- und Außenschale vom Mauerwerk vollständig mit einem Dämm-Material ausgefüllt, spricht man von einem zweischaligen Mauerwerk mit Kerndämmung. Die Anforderungen an diese Konstruktion sind in der DIN 1053 beschrieben. Die Dämmstoffe, die dabei als Kerndämmstoffe eingesetzt werden sollen, müssen die Anforderungen der DIN 4108-Teil 10 erfüllen.
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kWh

KiloWattStunde, Einheit für Energie, Umrechnungsfaktoren:



1 Liter Heizöl = 10 kWh

1 m³ Erdgas = 8 bis 10 kWh

1 Liter Flüssiggas = 6 bis 7 kWh
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Luftdichtheitsschicht

Schicht, die die Luftströmung durch Bauteile hindurch verhindert.
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n50

Der zur Aufrechterhaltung nötige Luftstrom (Leckstrom) wird gemessen. Gemessen wird in der Regel bei einem Unterdruck von 50 Pa (n50-Wert). Bemessungsformel Luftwechselrate n50 = Volumenstrom (50 Pa) ÷ V Gebäude
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Nutzenergie

Als Nutzenergie bezeichnet man, vereinfacht ausgedrückt, die Energiemenge, die zur Beheizung eines Gebäudes sowie zur Erstellung des Warmwassers unter Berücksichtigung definierter Vorgaben erforderlich ist. Die Nutzenergie ist die Summe von Transmissionswärmeverlusten, Lüftungswärmeverlusten und Warmwasserbedarf abzüglich der nutzbaren solaren und inneren Wärmegewinne und des Trinkwasserbedarfs.
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Perimeterdämmung

Außenwärmedämmung erdberührter Bauteile (druckbeständig, feuchteunempfindlich).
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Primärenergie

Die Primärenergie ist die Gesamtheit des Energiestroms einschließlich außerhalb des Gebäudes benötigter Energie (Endenergie und Umwandlung).
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Primärenergieaufwand

Der Primärenergieaufwand beziffert die Energie, die zugeführt werden muss, um ein Gebäude zu beheizen (ca. 20°C) und das notwendige Warmwasser bereit zu stellen plus den zusätzlichen Energieeinsatz zur Bereitstellung dieser Energie (Erschließung, Anlieferung, Lagerung). So liegt der Primärenergieaufwand beim Einsatz von Strom wesentlich höher als beim Einsatz von Erdgas (Faktor für Strom = 3, für Erdgas = 1,1).
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Regenerative Energie

Erneuerbare Energie benutzt die in der Umwelt vorhandenen und sich durch natürliche Vorgänge erneuernden Energieformen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Umweltwärme (Wärmepumpen), Sonnenenergie (Kollektoren), Erdwärme (aus tiefen Erdschichten), Wasserkraft (Wasserkraftwerke), Wellenenergie.
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Relative Luftfeuchtigkeit in %

Relative Luftfeuchtigkeit = in der Luft enthaltene Wasserdampfmenge ÷ Sättigungsgehalt
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Solare Wärmegewinne

Das durch die Fenster eines Gebäudes, insbesondere die mit Südausrichtung, einstrahlende Sonnenlicht wird im Innenraum größtenteils in Wärme umgewandelt
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Systemnutzungsgrad in %

Dieser umfasst den Nutzungsgrad der Heizungsanlage einschließlich der Wärmeverteilung (Leitungen) im Gebäude. Je höher dieser Nutzungsgrad ist, desto effektiver ist die Heizungsanlage. Beim Einsatz von Solarkollektoren und Wärmepumpen liegt der Nutzungsgrad zwischen 100 und 300 %. Alte Heizungsanlagen weisen dagegen einen Nutzungsgrad < 70 % aus.
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Temperaturamplitudenverhältnis (TAV)

Das TAV gibt an um wie viel eine Außentemperatur durch das Außenbauteil gedämmt wird und um wie viel die Maximalwerte von Innen- und Außentemperatur verschoben in Erscheinung treten.
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Temperaturleitfähigkeit a

Die Temperaturleitfähigkeit bestimmt, wie schnell sich eine Temperaturänderung innerhalb eines Baustoffes fortsetzt. Ist abhängig von: der Wärmeleitfähigkeit, der spezifischen Wärmekapazität und der Rohdichte.
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Thermoanemometer

Luftgeschwindigkeitsmessgerät
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Transmission

Als Transmissionswärmeverlust bezeichnet man die Wärmeverluste, die durch Wärmeleitung (Transmission) der Wärme abgebenden Gebäudehülle entstehen. Die Größe dieser Verluste ist direkt abhängig von der Dämmwirkung der Bauteile und wird durch den U-Wert angegeben.
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Transmissionswärmestrom QT

Der Transmissionswärmestrom kann nach Anlegen differenter Temperaturen innen und außen am Bauteil bestimmt werden. Der Transmissionswärmestrom ist die Menge der Wärmeenergie, die pro Sekunde durch ein Bauteil einer definierten Größe bei einem bestimmten Temperaturunterschied geleitet wird.
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Trinkwassererwärmung

Der Trinkwasserwärmebedarf wird aufgrund der Nutzung (Anzahl der Personen, Temperatur u.ä.) ermittelt.
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U-Wert

Wärmedurchgangskoeffizient, Größe für die Transmission durch ein Bauteil. Er beziffert die Wärmemenge (in kWh), die bei einem Grad Temperaturunterschied durch einen Quadratmeter des Bauteil entweicht. Folglich sollte ein U-Wert möglichst gering sein. Wird bestimmt durch die Dicke des Bauteils und den Lambda-Wert (Dämmwert) des Baustoffes.
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Umwandlung

Hiermit ist der Energietransport sowie die Energieumwandlung vorgelagerter Prozessketten gemeint (Förderung, Transport, Lagerung der Energieträger). Am höchsten sind diese Umwandlungsverluste beim Strom.
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Wärmebrücken

Als Wärmebrücken werden örtlich begrenzte Stellen bezeichnet, die im Vergleich zu den angrenzenden Bauteilbereichen eine höhere Wärmestromdichte aufweisen. Daraus ergeben sich zusätzliche Wärmeverluste sowie eine reduzierte Oberflächentemperatur des Bauteils in dem betreffenden Bereich. Wird die Oberflächentemperatur durch eine vorhandene Wärmebrücke abgesenkt, kann es an dieser Stelle bei Unterschreitung der Taupunkttemperatur der Raumluft, zu Kondensatbildung auf der Bauteiloberfläche mit den bekannten Folgeerscheinungen, wie z. B. Schimmelpilzbefall kommen. Typische Wärmebrücken sind z. B. Balkonplatten. Attiken, Betonstützen im Bereich eines Luftgeschosses, Fensteranschlüsse an Laibungen. Es gibt konstruktive, lüftungsbedingte, geometrische und stoffbedingte Wärmebrücken.
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Wärmeeindringkoeffizient b

Der Wärmeeindringkoeffizient gibt an, wie rasch ein Baustoff Wärmeenergie von der Oberfläche her eindringen lässt.
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Wärmepumpe

Wärmepumpen machen die Umgebungswärme Luft, Erdreich oder Wasser zur Raumwärmeerzeugung nutzbar. Sie arbeiten wie ein Kühlschrank mit einem Kältemittel: Es entzieht beim verdampfen der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdreich Wärme. Dieser Kältemitteldampf wird dann von einem Verdichter komprimiert und erwärmt sich dadurch. Dadurch wird die aufgenommene Wärmeenergie an den Brauchwasserkreislauf abgegeben und das Kältemittel verflüssigt sich.
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Wärmestromdichte

Die Wärmemenge, die innert 1s durch 1m² des Bauteils fließt.
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Wasserdampfdiffusionen

Eigenbewegung des Wasserdampfes durch Baustoffe, bzw. Bauteile. Triebkraft sind die unterschiedlichen Wasserdampfdrücke auf beiden Seiten, bedingt durch unterschiedliche Temperaturen und relative Feuchten. Der in der Luft enthaltene Wasserdampf wandert von der Seite des höheren Druckes zur niedrigeren.
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WDVS

Wärmedämmverbund-System auch Thermohaut genannt. Die erste Schicht eines Verbundsystems bildet der Wärmedämmstoff. Er wird auf dem Außenmauerwerk oder auf den Außenputz, dessen Zustand und Tragfähigkeit überprüft werden muss, verklebt und ggf. mit Dübeln zusätzlich verankert. Darüber wird ein Armierungsputz aufgezogen und Glasfasergewebeeingelegt. Als Endschicht wird Fassadenputz aufgebracht. Der Dämmstoff kann aus Hartschaum, Holzweichfaserplatten oder Mineralfaserplatten bestehen. Er muss den Anforderungen der Wärmeleitfähigkeit, Verhalten gegen Feuchtigkeit, Druck– und Zugfestigkeit sowie dem Brandverhalten genügen.
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